Freitag, 15. März 2013

Coffs Harbour


Nun liegt auch schon Coffs Harbour hinter mir und ich bin seit Mittwoch (gerade ist es Freitag) in Yamba, einem kleinen idyllischen Küstenstädtchen mit 5000 Einwohnern.



Coffs Harbour - genau wie Port MacQuarie - war okay, wird aber auch nicht als Besonderheit in Erinnerung bleiben.





Das Bild erklärt sich von selbst :)
Die erste Nacht verbrachte ich im Coffs Harbour YHA, was mir sehr missfiel. Das Zimmer war stickig warm, und an sich war es steril und uneinladend, zu einem teuren Preis.

Für die nächsten drei Nächte bin ich dann im "Aussitel" eingecheckt, was mir um Welten besser gefiel als das YHA. Es gab Surfboard, Bodyboards, Kanus und Internet for free, die Leute waren irgendwie netter und gesprächiger und generell war es einfach besser (und sogar günstiger!)

Künstlichkeit pur!
Das Hostel hat viele kostenfreie Touren veranstaltet, entweder zum Surfen, zum "Jetty-jumpen", wo man von einem langen, recht hoch gebauten Steg ins Meer springt, oder auch zur "Big Banana" und einer Süßigkeitenfabrik, wo einem gezeigt wurde, wie Süßwaren hergestellt werden (live!) und man allerlei Schokolade probieren durfte, das Feature gibts seitdem ich da war jetzt aber nicht mehr...naah nur Spaß :D

Liebe Grüße wie immer

Samstag, 9. März 2013

Port Macquarie

Ich habe Port Macquarie nun verlassen und sitze im Bus Richtung Coffs Harbour, wo ich drei, eventuell vier Tage bleiben werde.


Der Staudamm von Port MacQuarie hat sich im Laufe
der Zeit in ein Straßenkunstwerk verwandelt.
PM war eine Stadt, die teilweise ganz schön anzusehen war, aber nicht als DIE Supersensation auf meiner Australienreise im Gedächtnis bleiben wird. Durch die Fluten und den Dauerregen waren die Stände von viel angeschwemmtem Seegras und Dreck teils recht unansehnlich, weshalb ich leider auch nicht meine Surfskills (wenn man sie denn so überhaupt nennen darf) weiter verbessern konnte.
Das Hostel, was ich für meinen Aufenthalt gebucht hatte, war allerdings richtig gut. Pro Nacht kostete es 27$, die Angestellten waren sehr nett und es war tiptop sauber. Mit 40 Betten war es auch ein sehr kleines Hostel, wodurch die Angestellten dann auch die Namen der Gäste wussten, was angenehm war.

Ein wilder Koala, sie sehen meiner Meinung nach
immer so stoned aus
Durch riesigen Zufall waren in dem Hostel dann auch gerade einige meiner ehemaligen Arbeitskollegen von EnergyAustralia untergebracht, die gerade einen Road/Worktrip nach PM machten.

Es gab verschiedene "Attraktionen", die ich auch alle "abgearbeitet" habe.
Viele Küstenabschnitte sahen diesem sehr ähnlich
Zuerst war das Koala-Hospital an der Reihe, wo Koalas eingewiesen werden, die auf den Straßen um PM angefahren, von ihrer Mutter im Stich gelassen werden oder Verletzungen erleiden mussten. Zum Beispiel gab es dort einen Quasimodo-Koala, der wegen seines Buckels nicht mehr klettern konnte und jetzt Langzeitpatient war. Eine sehr gute (ehrenamtliche) Einrichtung um Koalas zu helfen.
Am nächsten Tag habe ich mir dann ein Fahrrad gemietet (muss ja auch mal sein, und ein bisschen Bewegung kann mir nicht schaden...). Mit dem bin ich dann die gesamte nördliche und östliche Küste PMs abgefahren, was hin und zurück ungefähr 18 Kilometer entspricht. Das habe ich allerdings nicht entlang der Straßen getan, sondern so oft wie möglich auf den Küstenwanderwegen.
Eins kann ich euch sagen: Seid dankbar für jeden Gang, den euer Fahrrad hat...meins hatte einen Einzigen und dementsprechend heftig waren dann auch die noch so kleinsten Hügel.
Belohnt wurde ich dann am südlichsten Punkt meiner Reise mit einem Regenwald, der noch direkt bis ans Meer und einem Nudistenstrand ranreicht, der, ich würde sagen glücklicherweise, so ziemlich menschenleer war. Als sich dann allerdings ein Opa ein bisschen breitmachen wollte, bin ich dann aber auch etwas noch schnelleren Schrittes weitergegangen (das Fahrrad durfte man nicht über Sand fahren).

Am Abend des Tages war ich dann gut kaputt und konnte dementsprechend schlafen.

Cheers
Sascha

Mittwoch, 6. März 2013

Weiter geht die Reise...

Gerald - 40 Jahre alt, ein schwuler Koch,
super nett, meine Couchsurfgelegenheit
...wurde ja auch Zeit! :)

Ich war jetzt also ungefähr eine Woche in einem kleinen Vorort von Newcastle, der zweitgrößten Stadt von New South Wales, wo ich umsonst leben konnte und mal ein bisschen etwas vom australischen Busch kennenlernen durfte.

Das Känguruh fand die Kamera sehr interessant.




Gestern haben wir nochmal eine Tagestour gemacht zu ein paar sehr schönen Orten, das Highlight,  zumindest dachte ich, dass es das Highlight für diesen Tag gewesen wäre, war dann allerdings ein Krankenhaus, auf dessen riesiger Wiese sich Horden von frei lebenden Känguruhs tummelten, die äußerst zutraulich waren. Doch ich irrte und es kam (noch) besser.

Den bin ich gefahren!





Direkt danach haben wir nämlich ein paar typische Busch-Australier getroffen, die wir nach dem Weg zu einem verfallenen Gefängnis fragten. Sie waren so nett und erklärten uns nicht nur den Weg, sondern fuhren auch mit uns zum Gefängnis - auf ihren Buggys! Und das Beste war: Ich durfte den Buggy sogar selber fahren.




Leider kam zum Zeitpunkt keine Welle
für ein besseres Foto






Gerade sitze ich an der Greyhound-Bus-Station in Newcastle und warte auf den Bus, der in circa 15 Minuten hier eintrudeln soll. Mit diesem geht es dann circa 4 1/2 Stunden nördlich, wo ich dann also ungefähr um 14.00 in Port Maquarie ankommen werde, meinem ersten großen Ziel nach Sydney.

Jetzt geht das Reisen also (endlich) wirklich los! :)

Cheers

Donnerstag, 21. Februar 2013

Blue Mountains!

Let me be your guide!
Wo soll ich anfangen? Einige Sachen vorneweg:
1. Die Blue Mountains (fortan BM) sind der HAMMER. Jeder, der Australien besucht, sollte die BM gesehen haben.
2. Wandern liegt nicht in meiner Familie, so viel steht fest, zumindest nicht mehr als für einen Tag :)
3. Der Tag war einer meiner besten Ausflüge, wenn auch mega anstrengend.




Am Dienstag, also am 19.2, bin ich zusammen mit dem 19-jährigen Abiturienten Alexander, einem anderem deutschen Backpacker, in die BM gefahren. Für einen Studenten kostet das Return-Ticket dorthin 10.80$, was für jeweils zwei Stunden Zugfahrt allemal akzeptabel ist.
Getroffen haben wir uns um 7.10 Uhr morgens an der Central Station, wo wir uns auch das erste Mal gesehen haben. Wir hatten uns in einer Work&Travel-Facebookgruppe für den Ausflug verabredet.



Um 9.30 waren wir dann in Katoomba, der "Hauptstadt" der BM. Von hier aus sind wir direkt zum "Echo Point" gegangen, DER Aussichtsplattform der BM, welcher am südlichsten Zipfel von Katoomba gelegen ist. Von hier aus starteten auch viele der Wanderwege, wovon wir so einige an dem Tag abgegangen sind.


Vom "Echo Point" aus sieht man über den größten Teil des "Jamison Valley", inklusive der "Three Sisters", welche drei hochaufragende Steinformationen sind, denen eine Aboriginie-Geschichte zu Grunde liegt.

Während wir in der Touristeninformation mit Hilfe der Angestellten unsere Tracks geplant hatten, mussten wir erfahren, dass ausgerechnet an diesem Tag die Nationalpark-Ranger ein paar Tracks gesperrt hatten, da sie mit einem Hubschrauber Abmessungen vornahmen.

Wie sich am Ende herausstellte, waren die Tracks, die wir machen wollten, entgegen der Aussage der Information, doch offen, wodurch wir also nicht auf einen anderen Track ausweichen mussten.

So und noch steiler waren die Treppen,
teilweise in Stein gehauen
King of the Bongo :)
Der erste Track, nachdem wir 900 äußerst steile Stufen ins Tal hinunter gestiegen waren, führte uns entlang der Felswand durch das Tal. Die Wanderung war meiner Meinung nach eine der Besten des Tages, viele, sehr schöne Wasserfälle und generell war die Umgebung genial.

Einer der zahlreichen Wasserfälle,
wenn auch nicht der Größte
So ging es dann den Tag weiter, am Ende des Tracks mussten wir natürlich auch wieder die Felswand hochkommen, was natürlich auch wieder in Treppengehen resultierte, nur diesmal aufwärts...

Oben angekommen trafen wir An(Geli)ka, so ihr Spitzname, die sich uns spontan für zwei bis drei Stunden auf unseren verschiedenen Tracks anschloss und sich an einem der vielen Ausblicke, die es auf unserem Marsch gab, wieder verabschiedete.

An dem Tag sind wir um die 20 Kilometer gewandert, was ich sogar heute, zwei Tage danach, noch in den Beinen und Füßen spüre.

Um 20.30 ging es dann wieder Richtung Sydney, wo ich um circa 23.00 schließlich im Appartement ankam.

Das einzige Manko war, dass wir den Sonnenuntergang am "Echo Point" verpassten. Der Grund war die Touristeninformation, die Dame am Schalter sagte, die Sonne würde um 20.15 untergehen, aber als die Sonne dann schon um 19.40 verschwunden war, und wir noch nicht am Ausblick waren, merkten wir, dass wir es hätten besser wissen müssen, nicht auf diese Frau zu hören, die uns schon die Fehlinformation bezüglich der Wandertracks gegeben hatte.


Einer der vielen tollen Ausblicke!





Alles in Allem aber wie gesagt ein super Tag und eine super Tour! :)

Cheers

P.S.: Und keine Panik, die Haare kommen morgen ab :)

Chinese Newyear

Diesen Sonntag wurde hier in Sydney das chinesische Neujahr, übrigens das Jahr der Schlange für die Chinesen, mit einer riesigen Parade zelebriert, die inmitten von Sydney startete und dann, was für ein Zufall, in Chinatown endete. Dort habe ich sie mir dann auch angesehen.

Für die Parade wurde sogar die Hauptstraße Sydneys, die George Street, von 18.00-23.30 gesperrt, und das will schon was heißen.

Da es sonst nicht viel zu erzählen gibt, komme ich einfach gleich zu den Bildern, die leider nicht soooo gut sind, da die Kamera, die ich benutze schon etwas älter ist und nicht besonders gute Fotos in dunklerer Umgebung macht.

Liebe Grüße






Samstag, 16. Februar 2013

Nightmarket Chinatown Sydney

Gestern war ich mit Derek, einem meiner momentanen Mitbewohner, der aus Hongkong kommt, auf dem Nightmarket hier in Chinatown.

Der Nightmarket ist nur einmal in der Woche, am Freitag, und wie der Name sagt, abends, wenn es dunkel bzw. Nacht wird. Die ganzen Stände werden entlang der Hauptstraße Chinatowns aufgebaut, und entsprechend dem Volk der Chinesen, und auch der anderen asiatischen Völker, (no offense) gibt es hier natürlich alles, und alles sehr original und gar nicht gefälscht.





Da gab es einmal Millionen verschiedener Socken, Smartphone-Schutzhüllen, direkt daneben dann die Rolex-Uhren auf einem Klapptisch, und gar nicht viel weiter ist dann ein Wert von mehreren Tausend von Dollar in Form von Original-Bose-Kopfhörern angehäuft.








Das Ganze wurde musikalisch begleitet von einem Mann, der mit ein bisschen Fantasie so aussieht, wie ein asiatischer Bruno Mars.

Spaß beiseite, der Markt war interessant, es war voll, die Essensstände, die zum Beispiel Entenhälse verkauften, waren gut besucht und alles in allem schien der Markt sehr gefragt zu sein.


Cheers

Sydney Zoo und Aquarium

Am Donnerstag, 14.02., war ich in einem der Zoos und Aquarien hier in Sydney. Für den Eintritt in die beiden Attraktionen habe ich stolze 54$ bezahlt. Im Endeffekt war das für die Leistung etwas zu viel, für den Preis dürfte man mehr erwarten, aber liegt wohl daran, dass Australien eh immer teurer ist. Insgesamt brauchten wir ungefähr 2 1/2 Stunden für beide.

Davon kann man lange essen - wenn es nicht von einem isst



Ich habe mich davor also mit einem anderen Reisenden getroffen, mit dem ich mich vorher über eine sehr bekannte Internetplattform zu diesem Ausflug verabredet hatte. Er war ein netter Geselle, der am Samstag, also heute, Richtung Los Angeles fliegt.










Angefangen haben wir mit dem Aquarium, in dem man alle möglichen Fische, Schalen- und Säugetiere betrachten konnte. Mir gefiel das Haifischbecken am Besten, besonders, da man unter dem Becken drunter durch ging, und nicht daran vorbei. Das war auch die Hauptattraktion.
Auch ein Wombat ist mal müde :D


Da spiele ich nicht freiwillig Crocodile Dundee :)





Danach ging es dann ohne große Pause in das sogenannte "Sydney Wildlife World", wo man wie versprochen alle typischen Tiere Australiens betrachten durfte.



















Hier besonders hervorzuheben ist meiner Meinung nach das riesige Krokodil, was ich äußerst beeindruckend fand. Auch nicht zu unterschätzen sind die Terrarien mit Spinnen, Ameisen und vielem anderem Krabbelviehzeug.
immerhin noch stark genug für so einen Angriff

Wen haben wir denn hier? 

Das war es aber im Großen und Ganzen auch schon, im Endeffekt nicht besonderes, aber somit habe ich das Thema Zoo und Aquarium auch schon abgehakt.

Cheers Sascha