Gelohnt hat es sich auf jeden Fall. Der Tempel war der Hammer, überall hat es geglitzert und geglänzt, die Wandmalereien waren super und generell war der Tempel schlichtweg beeindruckend; das Highlight war das Gebäude, in welchem der sogenannte grüne Buddha stand (Fotos nicht erlaubt) und es generell einfach nur ohne Ende geschmückt war.
Damit endete der Kulturtag aber noch nicht und ich wanderte eiligen Schrittes Richtung "Wat Pho", der Tempel, welcher den größten liegenden Buddha enthält und die meisten Buddha-Statuen Thailands hält. Der Tempel kostete lediglich 100Baht Eintritt, war natürlich auch um einiges kleiner und wenig pompöser, aber immer noch sehr schön anzusehen, vor allem wegen des riesigen liegenden Buddhas. Während ich also so durch den Tempel schlenderte, rief mich plötzlich Marcel an, der andere meiner beiden Reisebegleiter, und fragte mich, was ich heute vor hätte. Nach kurzem Hin und her (es war 15.20) hatte mir Marcel dann erzählt, dass die beiden einen Deutschen kennen gelernt hatten (lange Randnotiz, die sehr verwirrend ist: dieser Mensch ist einer der merkwürdigsten, mit denen ich jemals Bekanntschaft gemacht habe. Laut seiner Aussage war er deutscher Blitzschachmeister, hat ein 2400 Schachelo, hat einen Algorithmus entwickelt, den alle Fussballligen heutzutage nutzen, arbeitet bei dem "BKA" Thailands - er trug das Abzeichen die ganze Zeit - und schien generell der Überflieger zu sein, kannte er doch den Besitzer von Hugo Boss, in dessen Apartement in Brasilien er nächstes Jahr leben würde, da er dorthin versetzt würde aufgrund der großen anstehenden Events und hatte während seiner Schachzeiten (um 1980) beim Bayern München diverse Berühmtheiten wie Hoeneß gekannt; dann wiederum lebte er in einer versteckten Gasse in einem Einzelzimmer in Bangkok, umgeben von ewig vielen CDs und Comics?! Es war einfach merkwürdig, ein netter Mensch war er aber zu 100%), der seit 21 Jahren in Thailand lebte und mit diesem in einen Spa gehen wollten; für 200Baht/5Euro wäre ich dabei. Da ließ ich mich natürlich nicht lumpen und eilte ins Hostel zurück, da wir uns um 16.00 beim Hauptbahnhof treffen wollten.
Wir fuhren mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Spa, wo wir schließlich um 16.40 ankamen. Wie auch alles andere bis jetzt war der Spa der Hammer. Es gab eine Dampfsauna mit Eukalyptusaufguß, eine normale Sauna, ein kaltes und ein heißes Wasserbecken - und mit heiß meine ich HEIß, 46°C, wenn man sich da nicht mental konzentrierte, hielt man es da drin keine fünf Sekunden aus. Weiterhin konnte man soviel Kokusnuss-Eis, Eier, Kartoffel-Ingwer-Suppe, Erdnüsse, Reis, Ananas, Bananen, Wassermelone und eine andere merkwürdige Frucht, die eine Mischung aus Birne und Apfel sein könnte und süß-wässrig war, essen wie man wollte. Wir blieben bis um 10.15Uhr im Spa, bis wir uns schließlich wieder per Taxi Richtung unser Viertel aufmachten.
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