Sonntag, 2. Dezember 2012

Stereosonic 2

Stereosonic war spitze!

Es war mit 30°C und Sonnenschein die richtige Temperatur und dank der gestellten Sonnencreme der Ersten Hilfe habe ich auch keinen Sonnenbrand bekommen. Bis zum Konzert von Calvin Harris trug ich (ich bin so ein Spielverderber!) Ohrstöpsel, um am nächsten Tag nicht einen kompletten Tinnitus zu haben.
Es gab sieben Stages, jede Menge Bars, Essensbuden und glücklicherweise auch Toiletten.
Weiterhin sehr gut fand ich, dass die Security von Zeit zu Zeit einen Schlauch mit Wasser in die Menge hielt, sodass jeder eine ordentliche Erfrischung bekam und nicht total dehydrierte (wovon es aber immer noch genug gab...)
Die Zuschauer war sehr verschieden. Zuhauf vorhanden waren zum Beispiel halbe Bodybuilder oder so dünne Männlein, dass man meinen könnte, diese würden im Gedränge durchbrechen. Die Frauen waren größtenteils leicht bekleidet, da es ja immerhin 30° war.

Das erste Konzert, was ich mir angesehen habe war eine Truppe namens "Van She", die ich nicht nur nicht kannte, sondern von der ich auch leider enttäuscht war, da sie sehr komische Musik spielten, ich war eine Zeit lang der Meinung, sie hätten sich im Festival geirrt.

Danach, auf der selben Bühne, traten die "Bingo Players" auf, die ich ebenfalls nicht kannte, die aber richtig gut waren und sehr gute Remixes spielten, zu denen man dann in der Sonne ordentlich schwitzen durfte.

Um 15.30 trat Martin Solveig dann auf der Main-Stage, genannt "Stereo", auf. Zu der Zeit waren die vordersten Reihen schon geschlossen und man musste anstehen, um in diesen Bereich zu kommen.

Natürlich habe ich mich dann angestellt, und während "Laidback Luke" spielte, stand ich dann, äußerst beengt, zwischen vielen Menschen, die ebenfalls in diesen kleinen Bereich wollten. Ab und an wurden Frauen über diese Menschenmenge getragen, da sie den Druck nicht mehr aushielten und in Panik gerieten oder sich durch das Gedränge verletzt hatten...Nach circa einer Stunde anstehen, was ebenso das Ende des Konzerts bedeutete (Laidback Luke spielte von 16.30-17.30), wurde ich dann in den vorderen Bereich hineingelassen.

In diesem Bereich kämpfte ich mich noch einmal so weit nach vorne wie möglich und stand am Ende meiner Reise durch die Menschenmenge ungefähr 20 Meter entfernt von der Bühne. Von hier erlebte ich dann auch die berühmten Acts.

Als erstes war "Example" an der Reihe, der dieses Konzert wohl lieber zeigen wollte, dass er nicht die beste Stimme auf einem Konzert hat und er lieber bei Elektromusik mit Computer-Vocals bleiben sollte. :)

Danach spielte um 19.30 Calvin Harris. Er hat meiner Meinung nach das beste Konzert gemacht. Richtig, richtig gute Lieder, man konnte ungefähr alle 30 Sekunden ordentlich rumhopsen und er hat jede Menge Pyrotechnik und anderen Schnickschnack genutzt. Diese Stunde ging viel zu schnell um.

Um 20.30 trat dann endlich auch Avicii auf, auf den ich den ganzen Tag gewartet hatte. Auch dieses Konzert enttäuschte nicht. Vor allem, als er dann Levels und Silhouette spielte, war die Menge natürlich ganz aus dem Häuschen und von weit weg muss es super ausgesehen haben, wie jeder so durch die Gegend sprang.

Um 21.30 kam als letzter Act dann Tiesto auf die Bühne, der bis 23.00 spielte. Auch Tiesto lieferte eine sehr gute Show ab und zeigte, dass er nicht umsonst als einer der besten DJs der Welt gilt. Ab 22.15 bin ich allerdings auf Erkundungstour zu anderen Bühnen gegangen, um zu sehen, was dort so abging. Auf diesen war es oft aber sehr leer und verlassen, auch wenn die Acts nicht schlecht waren. Es spielten Bassnectar, Loco Dice, Brodinski und Major Lazer, die ich mir alle jeweils zehn Minuten ansah und dann schließlich zur Bahnstation ging, wo ich dann mit dem Zug wieder nach Hause fuhr.

Im Zug waren dann alle äußerst erschöpft und viele schliefen auf der Stelle ein. Ziemlich am Ende der Fahrt hörte ich dann ein Plätschern hinter mir und wunderte mich, warum jemand Wasser im Zug auskippen würde, wovon ich ganz leichte Sprinkler an meine Unterschenkel bekam. Als ich dann die angewiderten Blicke der Passagiere um mich herum sah, drehte ich mich dann auf meinem Sitz um, und sah, dass es nicht Wasser war, was aus dem Mund der Asiatin kam, sondern sie sich sehr flüssig übergeben hatte...Ich bin also schnell aus dem Zug raus, in fünf Minuten nach Hause gegangen und fix unter die Dusche gesprungen.

Ich habe für alles drum und dran also 163$ gezahlt, was in etwa 120€ entspricht; dafür bin ich super zufrieden und hatte einen super geilen Tag. Als einzige wirklich schlechte Nachricht habe ich nur zu berichten, dass ich Held meine Fotokamera vor dem Festival weder aufgeladen noch getestet habe, ob sie aufgeladen ist. Also bin ich mit einer leeren Fotokamera in der Tasche auf dem Stereosonic gewesen und habe "nur" Aufnahmen mit meinem Smartphone gemacht, die aber auch in Ordnung sind.

Viele Grüße und einen frohen ersten Dezember,
Sascha

Samstag, 24. November 2012

Stereosonic 2012

Es ist der 24.11.2012, 9:36, ich habe heute frei (genommen), aber bin trotzdem schon seit 7.30 Uhr wach. Der Grund? Es ist endlich soweit, heute ab 12.00 beginnt das "Stereosonic 2012" in Sydney's Olympiapark! Seit ungefähr einem Monat warte ich nun bereits darauf.

Das Stereosonic ist ein gewaltiges Elektro-Festival, was sich über einen Tag erstreckt und auf welchem Weltstars wie Avicii und Calvin Harris spielen (, die ich natürlich schon fest in meinen Terminplaner eingetragen habe). Wer diese nicht kennt, erinnere ich einfach an Lieder wie "Levels" oder gerade sehr aktuell von Calvin Harris "Sweet Nothing". Daneben gibt es natürlich noch eine Menge anderer Acts aus der Elektroszene, die den meisten aber wohl eher nichts sagen würden.

Die Karte hat mich 150$ gekostet, was also ungefähr 120€ entspricht, nicht ganz günstig, aber für die Gigs, die auftreten, ist das nichts, zumal ich diese Summe ja an einem Tag verdiene.

Ich werde natürlich meine Kamera mitnehmen und fleißig Bilder machen, um diese dann hier einzustellen.

Bleibt also nur noch zu sagen: DAS WIRD HAMMER! :)

Freitag, 23. November 2012

Was macht die Fitness?

Als ich mich entschlossen hatte, bis nach Neujahr in Sydney zu bleiben, habe ich mich nach einem Fitnesscenter umgesehen.

Zuerst wollte ich "FitnessFirst" beitreten, was wohl in etwa mit dem deutschen McFit in etwas sauberer, aber auch viermal teurer zu vergleichen ist. Dann gab es noch das "Fit'n'Fast", was zwar einen guten Preis hatte, aber nicht die richtigen Geräte/Gewichte.

Zuletzt habe ich mich für das "Broadway-Gym" entschieden, welches ich in circa zehn Minuten zu Fuß erreichen kann. Das hatte in dem Moment gerade ein Angebot, wodurch ich für drei Monate Mitgliedschaft "nur" 150$ zahlen muss. Das gute an dem Fitnesscenter ist, dass es alles hat, was ich brauche. Außerdem sind die Coaches nicht die typischen "Ich-gebe-dir-Maschinen-zum-Trainieren"-Trainer, sondern wirklich gute und erfahrene Trainer.

Doch das Beste kommt erst noch! :D Der Besitzer heißt "John Terilli". Ich habe ein Foto, auf welchem ich ihm die Hand schüttele. Das Besondere ist, er ist der einzige Australier, der jemals den "Mr. Universe-Titel" gewonnen hat, den z.B. auch Arnold Schwarzenegger inne hat. Er ist natürlich nicht mehr so breit gebaut wie zu seinen besten Zeiten, aber immer noch recht stattlich.

Ein weiterer lustiger Fakt ist, dass die erste Person, die mich in diesem FitnessCenter begrüßt hat, ein Transvestit ist, welcher/welche (?) auch ein Trainer ist. Er (ich bleibe einfach mal bei "er") ist allerdings super nett und absolut liebenswürdig, darüber hinaus hat er gut Ahnung von Fitness und ist super hilfsbereit.

Alles in allem ist das Gym also ein richtig gutes Ding, und ich bin froh, dass ich nicht direkt mit den anderen Gyms einen Vertrag gemacht hatte, sondern noch weiter gesucht habe.

Der erste Roadtrip

Der erste Arbeits/Roadtrip hatte als Ziel das idyllische Städtchen Forster, was ungefähr 300km nördlich von Sydney gelegen ist. Wir sind mit einem Trupp von 12 Leuten dorthin gereist, wovon drei (inklusive mir) totale Beginner waren, welche also auf dem Roadtrip angelernt wurden.

Forster war unglaublich schön, besonders der Brückenübergang von Forster ins angrenzende Tuncurry bei Ebbe, da dann das schon bereits äußerst seichte und klare Wasser noch weiter zurückwich und mehrere Sandbänke freigab.

Die Kunden waren größtenteils Rentner, Forster/Tuncurry ist ein Rentnerresort. So ist es ganz treffend beschrieben, wenn man sagt, dass es morgens um 10.00 einem Zombiefilm ähnelte, wenn viele alte Menschen so über die Straßen schlurften.

Dennoch waren eben diese doch recht willig, ein bisschen Geld bei ihren Rechnungen zu sparen und so konnten die meisten von uns gute Verkaufszahlen verbuchen, sowohl Fortgeschrittene als auch Anfänger.

Weiterhin hat jede Person, die unterschreibt, eine neue, eigene Geschichte, wodurch man jede Menge interessante Sachen hört und äußerst interessante Leute kennen lernt. Dazu eine kurze, meiner Meinung nach lustige Geschichte.

Der Mann, den ich geworben habe, wollte mir zwar nicht verraten, als was er arbeitete, aber er sagte, wenn er seine Daten irgendwo im Ausland genutzt sehen würde, würde ich es nicht weit schaffen. Er hat also meine Daten aufgeschrieben und wollte diese recherchieren. Noch lebe ich allerdings und das wird auch so bleiben, da EnergyAustralia diese Daten ja nicht weitergibt (zum Glück! :D )

Das einzig Negative am Roadtrip war das ungesunde Essen/Trinken, aber das gehört wohl dazu und Spaß gemacht hat es allemal, weshalb so gut wie jeder auf die nächsten Roadtrips will.

Im Vergleich, wie einfach es war, auf dem Roadtrip zu verkaufen, hier meine Verkaufszahlen:
9 Tage Roadtrip: 27 Verkäufe
5 Tage Sydney Suburbs: 8 Verkäufe (was immernoch 500$ entspricht, womit ich ganz zufrieden bin)

Liebe Grüße

Neuer Job

Es ist erschreckenderweise schon einen Monat seit meinem letzten Blogupdate her, also gibt es jetzt erstmal ein größeres Update, welches sich über mehrere Posts erstrecken wird.

Ich arbeite nicht mehr als Küchengehilfe, das macht jetzt ein Kerl aus Bangladesch, das gleiche Land, aus dem auch der Chefkoch kam...der Job war zwar lustig, die Bezahlung aber mies. Da kommt es mir ganz recht, dass ich also nicht eingestellt wurde.

Ebenso arbeite ich nicht für British American Tobacco als Zigaretten-Auspacker in einer Fabrik. Der Job wurde immer wieder verschoben, gestern habe ich dann einen Anruf bekommen, ob ich noch Interesse hätte, was ich allerdings verneinte.

Nein, nein, ich arbeite als Klinkenputzer :) Das bedeutet im Klartext also, dass ich einen Job gefunden habe, bei dem ich von Tür zu Tür gehe und eine Ware verkaufe. Ich arbeite für EnergyAustralia, und wie der Name vermuten lässt, handelt es sich hierbei um eine Firma, die mit Energie zu tun hat. Ich klopfe also an Türen und verkaufe den Leuten Elektrizität und Gas, schön verpackt mit 100$ Einstiegsprämie und 12% Ermäßigung für die nächsten zwei Jahre.

Der Job ist gut, ich arbeite von Montag bis Freitag, wir treffen uns im Büro um 9.30 morgens, üben ein bisschen unsere Einleitung und trainieren verschiedene Techniken, die eventuellen Käufer zu überzeugen, unser Produkt zu kaufen. Dann geht es in die Suburbs von Sydney, wo wir eben Gelerntes (hoffentlich gut) anwenden.

Doch wer ist wir? Wir sind momentan um die 30 Leute, die entweder auf einem Road/Worktrip außerhalb von Sydney sind, um dort Kunden zu werben, oder die innerhalb von Sydney in einem von drei Vans rumkurven und Leuten Energie verkaufen. Meine Mitarbeiter sind alle sehr nett und größtenteils in meinem Alter, ihre Herkunft ist unterschiedlich, es gibt Deutsche, Australier, Kanadier, aber auch Iren, Engländer oder Dänen.

Wir arbeiten die ersten vier Wochen auf einem Gehalt von 300$/Woche+Komission, welche in diesem Fall 30$ pro Elektrizität+Gas Verkauf entspricht oder 20$ für nur Elektrizität. Wenn man in den ersten vier Wochen schon genug Verkäufe macht (was z.b. bei mir der Fall war, da ich direkt ab meinem ersten Arbeitstag auf einen Roadtrip mitdurfte), wird man wie ein fortgeschrittener Verkäufer bezahlt. Das bedeutet 65$ für beides und 45$ für nur Elektrizität.

In meiner ersten Woche habe ich 27 Verkäufe abgehandelt, allerdings "nur" Elektrizität, aber dennoch kam dabei eine gute Bezahlung rum, ab 20 Verkäufen gibt es 100$, ab 25 150$ Prämie usw....Wer will, kann sich das also ausrechnen ;)

Der Wochentag endet um 18.30, was bedeutet, dass ich immer so um 20.00 zu Hause bin, am Samstag ist der Tag eine Stunde früher vorbei.

Also nochmal kurz zusammengefasst: Der Job macht mir Spaß, ich rede den ganzen Tag englisch, lerne viele verschiedene Leute kennen, die zuweilen verdammt nett sind und einem auch mal ein Bier ausgeben, die Mitarbeiter sind supernett, und man verdient angenehm gut. Außerdem beginnt diesen Sonntag ein neuer Roadtrip nach Tamworth, welches laut unserer Obermanagerin super für Verkäufe sein soll, was sie aus eigener Erfahrung weiß.


Liebe Grüße aus dem Osten,
Sascha

Dienstag, 23. Oktober 2012

Sydney ist schön






Der Titel sagt denke ich alles. Das soll nicht heißen, dass Sydney schöner als Melbourne ist, es ist anders denke ich. Schneller, nicht ganz so grün, aber dennoch schön mit seinen alten Bauten und den typischen Verdächtigen wie der Sydney Harbour Bridge oder dem Opera House.

Genau wie in Melbourne fand ich auch in Sydney den botanischen Garten sehr angenehm anzusehen, auch wenn er nicht ganz so farbenfroh war wie der Melbournes.

Leider habe ich kein anderes Foto
von möglichst viel des Gartens...
Ein richtig hübsches Plätzchen war der "Chinese Garden of Friendship", der äußerst idyllisch ist, obwohl er inmitten von Sydney steht. Er wurde Australien von China als Geschenk überreicht und Australien knöpft den Besuchern nun 6$, bzw. als ermäßigten Preis 3$ ab. Gelohnt hat es sich aber allemal.

Die Maquarie Street mit ihren ganzen alten Sandsteinbauten gleich nördlich des Hyde Parks (, der auch angenehm (und umsonst ist)) ist auch ein Hingucker für jeden Touristen/Fotomaniac.
Eine der alten Kathedralen an der
Maquarie Street

Der ist echt! :)
Cool sind auch die Märkte, die immer am Wochenende stattfinden. Der Markt im Suburb Glebe hat eher so das Klientel mit Dreadlocks, Glasperlen, lockeren Kleidungsstücken und ebenso lockerer Einstellung zu Drogen, während z.B. der "The Rocks Market" jeden anspricht, und man auch alles mögliche erstehen kann.


Bis jetzt habe ich allerdings noch immer keine gefährliche Spinne gesehen. Allerdings hat mir mein Kontakt hier aus Sydney, mit dem ich mich bereits einmal getroffen habe, versprochen, dass ich alle Arten von Tiere in seinem Garten sehen werde, wenn er mich zum Aussie-BBQ einlädt! :D



Sonnige Grüße aus Sydney,

Sascha

Mein(e) Job(s)

ICH HABE EINEN JOB!
Um genau zu sein, habe ich jetzt sogar eine Art "Qual der Wahl"!

In meinem momentanen Job arbeite ich als Küchengehilfe in einem Restaurant/einer Bar, die einen grässlichen Namen trägt. Sie nennt sich "Tokio Hotel". Und trotz dieses Namens gibt es hier keine asiatischen Gerichte oder Asiaten als Angestellte.

 Mein Chefkoch heißt Saib, ist 29 Jahre alt und kommt aus Bangladesh. Er ist ein genialer Koch, verdammt schnell, kompetent und ist beim Anlernen von mir sehr nett. Das Essen, was er zubereitet, ist sehr schmackhaft.

Weiterhin gibt es diverse Kellnerinnen, die größtenteils ebenso wenig wie ich australische Einwohner sind. Erwähnenswert ist hier ein Kellner, der bei jedem Besuch in der Küche den Koch (spaßeshalber) beschimpft und mit Mittelfingern um sich wirft, und nicht zu vergessen der Manager, der wohl wirklich nur das Eine im Kopf hat und nur Stuss labert. (Bilder folgen! ich durfte keine Bilder von der dreckigen Küche machen :) )

Meine Aufgaben sind bis jetzt gewesen, das Geschirr für die Spülmaschine vorzuspülen, Botengänge zum zweiten Restaurant zu machen und allerlei Essen vorzubereiten (Gemüse schnibbeln, Fisch umpacken, Sachen aus der Speisekammer holen). Am Donnerstag darf ich dann das erste Mal alleine Essen für die Gäste zubereiten! Das finde ich absolut genial.

Gestern durfte ich mir am Ende meiner Schicht dann ein Mittagessen meiner Wahl selbst zubereiten und die gesamte Küche nutzen, das war cool! Geworden ist es dann Putenbrust mit Spaghetti in Chillitomatensauce und ein kleiner  Salat an der Seite, es hat sehr lecker geschmeckt, auch wenn es nicht sehr appetitlich aussieht.

Ein weiterer cooler Vorteil ist, dass ich in circa 15 Gehminuten bei meiner Arbeit bin.

Dieser Job beläuft sich auf 60 Wochenstunden bei 12AU$/Stunde als Lohn. Das ist der einzige Nachteil bei dieser Arbeit und damit leider wohl auch ausschlaggebender Faktor.

Denn heute war ich bei einem Jobinterview für einen anderen Job, bei dem ich für die Firma "British American Tobaco" ab 5.11 bis zum 21.12  Zigarettenschachtelstangen auspacken müsste (ja, den ganzen Tag). Hierfür bekomme ich einen Stundenlohn von 25AU$ in der Frühschicht (7.00am-15.30pm) oder sogar 32.50AU$ in der Spätschicht (16.00pm-23.30pm) bei einer sicheren Stundenzahl von 38 Stunden die Woche. Den Job habe ich sicher, wenn ich dem Arbeitgeber eine Arbeitsreferenz geben kann, die Englisch spricht und ihm versichert, dass ich zuverlässig und die ganzen anderen guten Sachen bin.

Also werde ich wohl bis zum 5.11 als Küchengehilfe arbeiten und danach dann als Pickpacker meinen Dienst tun. Das tut mir zwar leid für das Restaurant, aber eventuell geht ja irgendetwas mit dem Lagerhausjob schief und ich kann weiter in der Küche arbeiten.



Schöne Grüße aus Sydney,

Sascha