Für Brillenträger, und vor allem für Linsenträger, ist Campen, und besonders Wildcampen, sehr schwierig und unhygienisch. Man sollte beim Entfernen und Einsetzen der Linsen immer frisch gewaschene Hände haben, was natürlich nicht gerade leicht in so einer Umgebung zu handhaben ist. So kam es dann auch, dass ich nach dem Entfernen der Linsen am 5.10 abends irgendetwas im rechten Auge hatte, was mir bis zum nächsten Tag vormittags "erhalten" blieb. Da wir für das Wildcampen das Equipment im Wagen umgebaut hatten, konnte ich dann auch mein blaues Etui nicht finden, und war sehr dankbar, ein weiteres Etui mit einer Ersatzbrille dabei zu haben.
Und ab da ging es dann bergab. Inwiefern bergab? Mit meiner Stimmung und meinem Spaß am Roadtrip.
Ab 13.00 fing es an, ohne Ende zu regnen, es wurde richtig kalt und meine Stimmung fing an zu sinken. Wir sind dann, aufgrund fehlender Wellen in Mallacoota, nach Eden weitergefahren, was in New South Wales liegt. Hier mussten wir im Regen dann ein Leck am Auto notdürftig mit Duct-Tape abkleben, durch welches Wasser oben links an der Windschutzscheibe auf mich tropfte. Der Ausblick in Eden war trotz diesiger Sicht und Regen gar nicht übel, aber mein Spaß am Roadtrip sank weiter, Wetter sei "Dank".
| circa fünf Meter Abstand |
| ein Fehler, ohne Schlafsack zu schlafen! |
Geschlafen haben wir wieder im Auto, da uns der Camping-Platz anfänglich 40$, nach Feilschen 30$ für einen Platz ohne Strom abknöpfen wollte, und dabei regnete es schon den ganzen Tag und die Temperatur kletterte nicht über 12°. Was so einen Preis rechtfertigt?...Wir wissen es nicht!
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