Ich habe momentan mit dem Wetter "weniger" Glück. Ich will nicht sagen, dass es hier so schlecht ist wie in Deutschland, aber in den letzten Tagen hatten Regen und Wolken die Überhand.
Ich bin also am Samstag um 14.30 aus dem Greyhound ausgestiegen und direkt zum Hostel gegegangen; da merkt man wie angenehm und faul die Pick-Ups von Hostels doch sind! Nach zehn Minuten Weg mit meinem (doch schon leichten) Backpack, meiner Laptoptasche, einem Rucksack und meiner Essenstasche (von Aldi :D) stand ich dann mit leichtem Schweiß auf der Stirn vor dem Hostel "The Aussieway". Ein sehr ruhiges Hostel laut Internet, und da ich an dem Abend nicht vorhatte, groß Geld zu verprassen oder spontane Bekanntschaften ala "wo kommst du her, wo willst du hin"-blabla zu machen, kam mir das gelegen.
Southbank ist eine künstliche Lagune, die vom Stadtrat am Westufer des Flusses, der durch Brisbane durchfließt, angelegt wurde. Sie ist Treffpunkt der Brisbaner und eine Sehenswürdigkeit für Reisende; und das auf jeden Fall zurecht. Obwohl die Sonne (mal wieder) nicht schien, und wenn, dann nur für wenige Minuten, war die Lagune dennoch super anzusehen und anscheinend bei Kindern sehr beliebt. Der Grund für die künstliche Lagune ist natürlich, dass Brisbane keinen eigenen Strand hat, da es nicht am Meer liegt.
Am letzten Stop stieg ich dann aus, da dieser am nächsten zur Fußgängerzone und dem CBD lag, es war nun auch schon 18.00. Die "Queen Street Mall", das Herz der Fußgängerzone war eine lang gezogene Straße, welche auf beiden Seiten mit Geschäften geschmückt war. Hier gab es alles, über Handyanbieter bis zu Edelmarken. In der Mitte dieser offenen Mall befanden sich einige Cafes und Restaurants, die gut besucht waren. Da sogar mir diese Einkaufszone gefiel, würde ich mal behaupten, dass jeder Shop-aholic hier voll auf seine Kosten kommen würde.
| Ein Kasino in einem alten Schatzhaus |
Brisbane hat sich auf jeden Fall gelohnt, aber ein Tag hat auf jeden Fall gereicht, mehr gab es für mich nicht zu sehen. Am nächsten Tag bin ich dann gleich weiter nach Noosa, wo ich mich wieder mit Alex traf, mit dem ich jetzt gerade zusammen reise.
Regnerische Grüße...
Sascha
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