Mittwoch, 26. September 2012
Zimmerumzug
Heute musste ich in ein anderes Zimmer umziehen. Obwohl sich das recht simpel anhört, war es langwieriger als man meinen würde. Das liegt daran, dass man bis um 10.00Uhr morgens ausgecheckt haben muss, aber erst wieder ab 13.00Uhr einchecken kann. Die Zeit habe ich dann genutzt, mein Bankkonto zu eröffnen, für welches ich - weil Student - anstatt 60AU$ nichts zahlen muss!
Als ich dann um 13.00Uhr mein neues Zimmer bezogen habe, sah ich mich erstmal vier Asiaten gegenüber, von denen sich einer direkt als Viktor vorstellte und mich fragte, wie ich denn hieße. Ich antwortete mit meinem Namen, woraufhin ich von ihm nett mit "Hello Sassaa" begrüßt wurde, auch nach dem dritten Anlauf. Naja, hab ich mir gedacht, lernst du neben Aussie-Englisch eben auch gleich noch eine asiatische Sprache (die vier sind Freunde). Nach ein bisschen mehr Unterhaltung ist dann herausgekommen, dass die vier aus Hong Kong sind, welches mit China in einem solchen Konflikt ist wie Nordirland mit England. Die Jungs sind auf jeden Fall super nett und ich bin ja eh kaum auf dem Zimmer außer als zum Schlafen.
Montag, 24. September 2012
Mein Rucksack und Ich
Wie versprochen hier dann nochmal der Post wegen meines Backpacks, welches doppelt so alt ist wie ich und noch Aluminium als Stützen hat (ich bin damit ein Urgestein unter den Backpackern :) ).
Sonntag, 23. September 2012
Australische Eigenheiten
Die Australier sind, zumindest, was ich bis jetzt so mitbekommen habe, sehr nette Leute. Das spiegelt sich in deren Verhalten und Mentalität wieder.
Weiterhin gibt es hier australischen Slang. Als Beispiel sei da das "G'day Mate" oder eine Art "noise" anstatt von "nice" genannt. Alles in allem kann ich die Australier aber recht gut verstehen, und falls es mal haken sollte, frage ich einfach nach und bitte die Person, langsamer zu sprechen.
Weiterhin lustig, bestimmt hat der ein oder andere Leser schon darauf gewartet, ist der Linksverkehr. Das ist, was ein Wunder, verdammt ungewohnt! Ständig gucke ich in die falsche Richtung, wenn ich über die Straße gehe, und weiterhin gibt es auch andere Regeln im Straßenverkehr, was das Rechtsabbiegen angeht. Man stelle sich das am besten vor wie ein Kapitän-Hook-Haken den man fährt, nachdem die Ampel der Autos, die geradeaus fahren, schon wieder rot geworden ist.

Die Tram hat übrigens Vorfahrt vor allem, es gibt auch eine "lustige Werbung" mit einem Rhinozeros auf einem Skateboard, wo dann drüber steht: Achtung in der Nähe von Trams, die sind schließlich 30 mal schwerer als Rhinos, und von denen würde man sich ja auch nicht über den Haufen fahren lassen.
Weiterhin gibt es hier australischen Slang. Als Beispiel sei da das "G'day Mate" oder eine Art "noise" anstatt von "nice" genannt. Alles in allem kann ich die Australier aber recht gut verstehen, und falls es mal haken sollte, frage ich einfach nach und bitte die Person, langsamer zu sprechen.
Wirklich beeindruckend ist die Zahl der Asiaten, sei es Touristen oder Einwohner. Man könnte meinen, man ist in Asien. Überall gibt es Asia-Shops, Asia-Restaurants und es gibt eben auch ein Chinatown in Melbourne Central, was aber wirklich ansprechend ist.
An dieser Art Wegweiser dürfte man sehr gut erkennen, wie viele Menschen verschiedener asiatischer Länder sich alleine in Melbourne aufhalten.
Genau wie die Amerikaner ( und auch immer mehr die Deutschen) stehen die Australier richtig auf in Fett gebratenes, geröstetes, getunktes oder generell irgendwas mit viel Fett an irgendeiner Bude.
Weiterhin lustig, bestimmt hat der ein oder andere Leser schon darauf gewartet, ist der Linksverkehr. Das ist, was ein Wunder, verdammt ungewohnt! Ständig gucke ich in die falsche Richtung, wenn ich über die Straße gehe, und weiterhin gibt es auch andere Regeln im Straßenverkehr, was das Rechtsabbiegen angeht. Man stelle sich das am besten vor wie ein Kapitän-Hook-Haken den man fährt, nachdem die Ampel der Autos, die geradeaus fahren, schon wieder rot geworden ist.
Die Tram hat übrigens Vorfahrt vor allem, es gibt auch eine "lustige Werbung" mit einem Rhinozeros auf einem Skateboard, wo dann drüber steht: Achtung in der Nähe von Trams, die sind schließlich 30 mal schwerer als Rhinos, und von denen würde man sich ja auch nicht über den Haufen fahren lassen.
Jetlag und die ersten drei Tage
Man hört ja immer wieder von ihm, man kann ihn oft nicht umgehen, egal, wie man sich auch anstrengt - der Jetlag. Am Ankunftstag ging es mir gut, ich habe tagsüber zwei Stunden Mittagsschlaf gemacht, bin dann um 00:00Uhr ins Bett gegangen und auch ganz normal eingeschlafen. Am Tag darauf allerdings, also den Samstag, bin ich um 3.00Uhr morgens und um 7.00Uhr morgens aufgewacht und dann das nächste mal um 16.00Uhr. Ich dachte, ich gucke nicht richtig. So habe ich in den ersten beiden Tagen wirklich nichts geschafft, dafür heute (Sonntag) umso mehr. Ich war den ganzen Tag mit dem kostenlosen Tourist-Bus-Shuttle oder zu Fuß unterwegs, habe mir ein Handy und Prepaidkarte zugelegt (ich zahle 15c für ne SMS nach Deutschland!) und habe gerade meine Tax File Number beantragt
Allerdings muss ich hinzufügen, dass ich heute nacht gefühlt nur eine Stunde die Augen zu gemacht habe. Das liegt zum einen an den ganzen Gedanken, die ich mir mache, zum anderen an meinen Mitbewohnern. Während zwei nur sporadisch schnarchen (und damit meine ich schon wirklich sehr gut im Duett Holzsägen), so ist der dritte von meinen sieben Mitbewohnern der König der Schnarcher. Ich habe sowohl Ohrenstöpsel als auch Mp3-Player mit Musik versucht - gehört habe ich den Burschen trotzdem, dagegen sind eure Omas/Opas/Eltern nichts, das versichere ich euch. Am Montag werde ich erstmal in ein anderes Zimmer verlegt, das kommt mir ganz gelegen denke ich...
Das Hostel, die Mitbewohner und die Lebensmittelkosten
| Gemütliche Sessel zum Quatschen |
| Hier essen die Backpacker Rechts ist die Küche |
In dem Hostel, in dem ich momentan wohne, sind richtig viele Deutsche. Das liegt daran, dass jeder Einzelne von diesen Reisenden mit der gleichen Organisation (TravelWorks) nach Australien gekommen ist. Man ist wirklich nie alleine, wenn man es nicht darauf anlegt.
Die Küche und ihre Einrichtung ist natürlich eine ganz andere als zu Hause bei uns, die Kühlschränke sind sehr voll und die Teller stehen wild durcheinander.
Ebenso die Preise für die meisten Lebensmittel sind höher, teilweise 100% und mehr (9AU$ für Paprika lässt grüßen - im Aldi - von Bier will ich gar nicht erst anfangen!). Glücklicherweise bringt das "Australian Red Cross" ab gestern jeden Abend für eine Woche Reste von einem Event ins Hostel, von dem ich mich dann bediene und gut Geld sparen kann. Jetzt gibt es anstatt Pute und Brokkoli abends eben T-Bone-Steak, Lamm- oder Rinderwürfel oder Kängurufleisch mit dem günstigsten Gemüse, das ich auftreiben kann, das ist dann entweder gefrorenes, gemischtes Gemüse oder frisches Gemüse vom Queen Victoria Market. Die Preise sind echt günstiger als im Supermarkt und der Markt ist wirklich richtig riesig, es gibt alles, über Boomerangs, Fleisch, Fisch, Gemüse zu Kleidungsstücken und eine Fressmeile, und alles ist täglich frisch!
Liebe Grüße
Sascha
Die Flüge
Die Flüge verliefen alle superstabil, sogar, als wir durch ein heftiges Unwetter zwischen Singapur und Melbourne geflogen sind. Meine Flugroute war nun Hamburg-Dubai-Colombo-Singapur-Melbourne. wobei ich in Colombo sitzen blieb und dann direkt weiter nach Singapur geflogen bin. Mein erster Flug hatte erstmal direkt wegen einem technischen Defekt eine Verspätung von ungefähr 100 Minuten, wodurch ich den Flughafen von Dubai im Eilmarsch durchqueren musste, da das entsprechende Gate natürlich auf dem anderen Ende des Flughafens lag und eigentlich zwei Stunden Stopp geplant waren. Wichtig anzumerken ist dabei, dass man 35 Minuten vor Abflug des Flugzeuges eingecheckt haben muss, da man sonst eventuell (ein sehr dehnbarer Begriff) den Zugang verweigert bekommt.
Das mit der Flugreservierung hat nicht geklappt wie es sollte, ich saß nicht in einer Zweierreihe, aber wie versprochen immer am Gang. Dafür konnte sich das Essen - für ein Flugzeug - sehen lassen, gleiches gilt für das Musik- und Entertainmentangebot (MiB3, Prometheus, das neue Album von Linkin Park, und diverse neue Serien).
Ein weiterer negativer Punkt war in zwei Flügen ein (eventuell das selbe?!) Baby, was schrie als ob es die schlimmsten Qualen seit Prometheus erleiden musste, da halfen auch die von Emirates gestellten Kopfhörer zum OnBoard-Programm nicht weiter.
Am Flughafen in Melbourne hat der Spürhund, spezialisiert auf Drogen oder generell Essen, sich erstmal in meinen Rucksack verliebt. Ich dachte, ich sei dran, weil ich irgendetwas vergessen hätte, aber es war nur der Geruch meiner mitgenommenen Mini-Pfannkuchen - nochmal Glück gehabt! :)
Ich bin wohlauf!...
Ich bin angekommen! Es ist gerade der 21.September, 10:34.
Rückblickend habe ich mehrere Sachen zu schreiben:
Auch der härteste Gringo unter der Sonne weint mal, auch wenn es mit viel Lachen gepaart und durch die Weinerei anderer, emotional nicht so kalter Menschen wie mir, angeregt wurde. Es war sowieso erstaunlich, wie lange meine Familie und ich es ohne Tränen geschafft haben auszukommen, am Ende aber hat uns der Gedanke an die kommenden Monate doch kleingekriegt.
Natürlich will ich mich bei meinen Freunden für das zahlreiche Erscheinen auf einem Mittwochabend bedanken, echt der Hammer!Ihr seid echt spitze! DANKE!
Nicht zu vergessen das Multitool. ein Geschenk von ihnen, das mir hoffentlich das ein oder andere Mal das Leben retten wird ;)
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